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Mediation bietet als strukturiertes Verfahren zur Konfliktklärung durch die fünf Phasen Orientierungshilfe für die Vorgehensweise des Vermittlers. Das Neun-Felder-Modell differenziert und erweitert diese und fokussiert in besonderem Maße die inneren Bedürfnisse und Interessen.
Der Autor hat mit dem sog. Meta-Dialog in der Co-Mediation eine Methode entwickelt, durch die "ungewöhnliche Fragen gestellt, Komplimente gegeben und Überlegungen sowie Beobachtungen wertschätzend öffentlich gemacht werden" können.
Das Land Baden-Württemberg hat bei einem Standortkonflikt zur Errichtung weiterer Mobilfunkanlangen in der Stadt Balingen ein Modellprojekt für ein öffentliches Streitbeilegungsverfahren initiiert. Die beauftragte Akademie für Technikfolgenabschätzung BW sollte sowohl einen Vorschlag zur Information und Beteiligung der Öffentlichkeit als auch die Moderation und Prozeßbegleitung übernehmen.
Aus zeitlichen und finanziellen Gründen hat sich die sog. Kurz-Mediation in verschiedenen Anwendungsfeldern etabliert. Darunter wird der Ablauf eines kompletten Mediationsverfahrens mit allen Phasen in zwei bis acht Stunden verstanden. Der Autor beschreibt den Verlauf einer Ehe-Mediation im Rahmen eines dreistündigen Settings.
Mediation, die Vermittlung in Konflikten, bedarf vielfältiger Methoden, besonders auch aus der Kommunikationspsychologie. Die Autoren schlagen vor, Werkzeuge des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) in den eigenen Handwerkzeugskasten mit aufzunehmen.
Für die Mediation gilt wie für viele andere Beratungsformen auch: sie bedient sich Methoden, die bereits von verschiedenen Berufsgruppen entwickelt und erprobt wurden. Lis Ripke stellt ihren Ansatz des Paraphrasierens vor, den sie aus der klienten-zentrieren Gesprächspsychotherapie entnommen hat.
Heute werden überwiegend Methoden der Kooperation, des Gesprächs und der Konfliktvermittlung zur Problemlösung gewählt. Kreative Werkzeuge können das Aushandeln einer Lösung vereinfachen.
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