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Wer keine Zeit für seine Mitarbeiter hat, der sollte lieber erst gar keine Führungsaufgabe übernehmen - dem ist wohl uneingeschränkt zuzustimmen. Wie aber wird man Chef zum Anfassen?
Wie professionalisiert man sein Personalmanagement? Die Diskussion, die hohe Wellen schlägt, lässt die Personalverantwortlichen im Mittelstand eher kalt.
Sinn einer jeden Form von Beurteilung ist es, die Frage zu beantworten, ob ein Mitarbeiter geeignet ist, die an ihn gestellten Aufgaben im Unternehmen zu erfüllen. Wenn ein Unternehmen ein kompatibles Verfahren hätte, das von der Einstellung bis zur Trennung einsetzbar ist, hätte das einige Vorteile.
Im Jahre 1999 machten sich einige namhafte Personaler auf, um mit der Initiative "Wege zur Selbst-GmbH" dem Gedanken der "Employability" zum Durchbruch zu verhelfen. Sechs Jahre später setzte sich der gleiche Kreis hin, um sich Gedanken
über "Qualitätsstandards professioneller Personalarbeit" zu machen.
Wenn ein Unternehmen seine IT auslagert, und zwar ins nahe (Nearshoring) oder ferne (Offshoring) Ausland, dann ist eine der größten Herausforderungen, die kulturellen Differenzen zu überwinden.
Das lesen wir sicher nicht zum ersten Mal: Das Defizit-Modell ist falsch. Ältere Menschen lassen in ihrer Leistungsfähigkeit nicht nach - und wenn, dann hat das seine Gründe. Und die Konsequenzen?
Mentoring ist angesagt, die Personalentwickler schätzen das Modell. Kein Wunder: Statt teurer Seminare oder Coachings setzen sich hoffnungsvolle Nachwuchskräfte mit gestandenen
Managern zusammen und alle profitieren. Neu ist dabei, dass die Mentoren aus anderen Unternemen kommen.
Zehn Jahre ist es her, dass Herr Scholz parallel zum Durchbruch des Internets die Virtuelle Personalabteilung propagierte. Nun zieht er eine Bilanz, sieht sein Konzept bestätigt und freut sich, dass die anderen Unrecht hatten.
Nun liegen sich die Experten in den Haaren. Die DGFP hat in einem Expertenkreis einen Professionalisierungsindex (PIX) entwickelt. Dabei kommt am Ende eine Kennzahl heraus,
die für den Professionalisierungsgrad der eigenen Personalarbeit steht. Die Kritiker stehen Schlange...
Wie weist man nach, dass die Personalarbeit zum Unternehmenserfolg beiträgt? Man muss einen Weg finden, denn der Professionalisierungdruck steigt. Manchmal fragt man sich da
schon, was denn die Personaler bisher geleistet haben...
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