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Die New Economy wird erwachsen, aber erkennt die Bedeutung eines umfassenden Personalmanagements offensichtlich noch nicht. Zwar betont man die Bedeutung des Faktors Personal und seiner Entwicklung, doch die Realität sieht eher grau aus.
Wenn aus einer Behörde ein modernes Unternehmen werden soll, heißt es u.a. sich auch von den Entgeltmodellen zu verabschieden. Ein neues zu etablieren in einem großen Laden wie der Deutschen Telekom AG ist schon ein gewaltiges Unterfangen. Darstellung der Merkmale des neuen Entgeltsystems.
Ist es möglich, mit mehrenen Autoren gemeinsam ein Buch zu schreiben, wobei die Zusammenarbeit fast ausschließlich virtuell abläuft? Offensichtlich schon, das Experiment des Luchterhand Verlages beweist es - wenn auch nicht alles so verlief, wie man es sich erhofft hatte. Face-to-face-Workshops waren auf jeden Fall nötig.
Eine familienbewusste Personalpolitik könnte die Attraktivität des Unternehmens deutlich ehöhen - ein "Audit Familie und Beruf" hilft, die Stärken und Schwächen der Personalpolitik zu durchleuchten und Maßnahmen einzuleiten.
Noch immer sind Frauen an der Unternehmensspitze eine Ausnahme. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert ein Mentorenprogramm, bei dem eine eigens gegründete Agentur KIM Partnerschaften zwischen erfahrenen Frauen und aufstrebenden Nachwuchsmanagerinnen vermittelt.
Wenn zwei Unternehmen fusionieren, sind einige Managementpositionen doppelt besetzt. Da heißt es dann für einen von beiden Inhabern Abschied nehmen - das kann auch den Personaler treffen. Bericht von einem, den es erwischt hat.
Mobilität ist nicht gleich Mobilität: Es gibt Wochenendpendler, Tagespendler, Umzugsmobile etc. Die Belastungen sind unterschiedlich und treffen auch die Angehörigen. Unternehmen tun gut daran, auch diesen Umstand nicht aus dem Blick zu verlieren.
Wenn die Datenflut im Intranet immer unübersichtlicher wird, helfen inzwischen personalisierte Portale. Da kann dann jeder Mitarbeiter sich seinen Einstieg ins Intranet so gestalten, dass er all das, was er zum Arbeiten benötigt, auf einen Blick vor sich hat.
Auch diese Euphorie hat sich gelegt: Viele Wissensmanagement Projekte sind still und leise wieder in der Versenkung verschwunden. Konsequenz bei Eon: Alle Projekte werden nach einem Modell bewertet, der Test liefert Denkanstöße und konkrete Hinweise auf mögliche Verbesserungen der Rahmenbedingungen solcher Projekte.
Auch bei den Finanzdienstleistern spielt das Projektmanagement eine entscheidende Rolle. Bei Schwäbisch Hall bildet man jetzt Projektmanager aus, die Ausbildung endet mit einem Zertifikat. Der Aufwand ist nicht unerheblich.
Der Personalbereich hat es nicht leicht: Ständig muss er seine Daseinsberechtigung unter Beweis stellen, in den Augen der internen Kunden verursacht er in erster Linie Kosten. Wie man die Leistungen mittels interner Verrechungspreise transparent machen kann, hat Gerling gezeigt.
Virtuelle Teams: Ein Hort der Harmonie und vertrauensvoller Zusammenarbeit? Ein Mythos, enthüllt der Autor, keine Spur von Sozialromantik. Wettbewerb innerhalb des Teams schafft Qualität, ein Spielführer gibt die Regeln vor.
Beispiel einer virtuellen Corporate University der Akademie Deutscher Genossenschaften, speziell der berufsbegleitende Studiengang zum Dip.Betriebswirt. Eine vollständige Virtualisierung wird allerdings nicht angestrebt.
Wer Wissen managen will, muss zunächst selbst mit Wissen offen umgehen, d.h. in Vorleistung gehen. Hier liegen die Ursachen für das Scheitern so mancher Wissensmanagementprojekte. Am Beispiel der Internet-Plattform MWonline wird aufgezeigt, wie Wissen aufbereitet werden muss, um andere dazu zu bewegen, wiederum ihr eigenes Wissen zur Verfügung zu stellen.
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