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Beratung |
Alles für Berater und solche, die es werden wollen |
Peter Drucker gilt als der bedeutendste Vordenker des modernen
Managements. Er selbst hat das nie so gesehen. Drucker hat Management als
eine Praxisdisziplin und nicht so sehr als Wissenschaft verstanden. So formuliert
er den Bedarf eines moralischen Prinzips, das die Rolle des Managements in der
Gesellschaft der Organisationen rechtfertigt: menschliche Stärke produktiv zu
machen. Sein Interesse gilt den Menschen und den Werten - er begreift z.B.
Integrität als eine Art soziales Vertrauen. Drucker hat in den vergangenen 50
Jahren die Wirtschaft, ihre Organisationen und die Art ihrer Führung verändert – und damit die
Gesellschaft. Er hat Ideen und Praktiken entwickelt, die im Management-Modewellen-Chaos
Bestand hatten. Der grundlegende Denkansatz Druckers in seinem gesamten Werk liegt darin, das
Bestehende nicht nur mit dem zu vergleichen, was sein sollte, sondern auch mit dem was angeblich
so ist. Er fordert Angemessenheit für den Wahrheitsgehalt von Theorien. Er entwirft keine neue
Theorie, die auf die neuen Realitäten passt, sondern er weist auf die Notwendigkeit neuer
Theorien hin. 90 Jahre ist Petern Drucker jetzt alt, 29 Bücher und rund 200 Aufsätze hat er
geschrieben und zweimal hat er den Ruf nach Harvard abgelehnt. Beatty’s Buch ist vor allem für
jene von Nutzen, die aus zeitlichen Gründen vor dieser Menge kapitulieren müssen. Im Überblick
werden Druckers zahlreiche Ideen und Botschaften dargestellt. Aus der Flut der
Management-Literatur ist es eines der wenigen Bücher, die "man" gelesen haben sollte. Wohltuend
kritisch, gut recherchiert und flüssig geschrieben – über eines der seltenen Beispiele eines
universellen Geistes. (freundlicherweise MWonline zur Verfügung gestellt von Sigrid
Brendler, MWO-Partner RTC Consulting Network)
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(sb) |
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