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Kommunikation |
Alles, was uns hilft, das Miteinander Umgehen besser zu verstehen und besser miteinander umzugehen |
Ein Quantenphysiker, der sich um den Zustand der Gesellschaft sorgte. Als Schüler
von Robert Oppenheimer hatte David Bohm (1917-1992) auch allen Grund dazu:
In der McCarthy-Ära geriet er ins Fadenkreuz der Gesinnungsschnüffler und
verließ die USA, um in Großbritannien zu forschen. Seinen Physikerkollegen
machte er sich verdächtig, weil er einen Gedankenaustausch mit dem indischen
Weisen Krishnamurti über die Folgen der Quantenphysik für das Bewusstsein
pflegte. Welche Konsequenzen hat es, so die Frage Bohms, das kartesianische
Modell der Welt als mechanischen Uhrwerks aufzugeben? Das Konzept des
objektiven Beobachters von Dingen und Prozessen ist danach nicht mehr aufrechtzuerhalten. In
der Konsequenz, so Bohm, muss man das Denken als kollektiven, kulturell determinierten Prozess
begreifen. Nur im Dialog mit anderen ist eine Überwindung des fragmentierten Denkens möglich
und eröffnet die Chance anderen kollektiven Handelns. Die theoretischen und praktischen
Überlegungen David Bohms dienten Peter Senge als Quelle, den Dialog im Unternehmen zu einer
der fünf Disziplinen der lernenden Organisation zu entwickeln. Wer aus der Quelle selbst schöpfen
möchte, wird seine Freude an dieser Sammlung von Essays und Vorträgen haben, die der
Physiker und Philosoph seit 1970 verfasst hat und die nun erstmalig auf Deutsch vorliegen. Gut
lesbar und dennoch keine leichte Kost. Für denjenigen ein Vergnügen, der an Zusammenhängen
und Hintergründen interessiert ist, und der wissenschaftliche Begründungen sucht, warum an
besserer Unternehmenskommunikation im kein Weg vorbei führt. (MWonline freundlicherweise
zur Verfügung gestellt von Elisabeth C. Gründler) |
(ecg) |
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