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Persönlichkeitsentwicklung |
Bücher rund um das Thema "Persönliches Wachstum" und was dazu beiträgt, dieses zu unterstützen |
Von der "Informationsflut" zum "Weniger ist mehr"
Dass wir unser Wissen nicht umsetzen, liegt an der Informationsflut, mit der wir täglich konfrontiert sind. Dies ist die Ausgangsthese von Blanchard. Bücher und Seminare überschütten die Menschen mit Informationen. Die Folge davon ist, dass ihre Arbeit nicht besser, sondern schlechter wird, weil sie die Informationen nicht verarbeiten können. Seine Schlussfolgerung aus dieser Tatsache ist eine "Mehr-ist-weniger-Philosophie". Sie besagt: Die Leute sollten weniger, aber dafür gründlicher lernen. Um etwas wirklich zu lernen, sollten sie sich auf einige Schlüsselgedanken konzentrieren und diese nach einer gewissen Zeit wiederholen. Sie sollten sich in die neue Materie hineindenken und die damit verbundenen Gedanken und Fertigkeiten ausbauen. Der Schlüssel für das Behalten ist ein Wiederholen in regelmäßigen Abständen. Der Erfolg dieser Vorgehensweise ist, dass Menschen dann ihre Arbeit wirklich beherrschen, kreativ sind und Großartiges leisten.
Von "negativen Filtern" zur "positiven Grundhaltung"
Negative Filter verhindern, dass wir Dinge behalten, und das seit unserer Kindheit. Wir bekommen nicht die bedingungslose Liebe und Unterstützung, die wir erwarten. Dadurch fangen wir an, an uns selbst und anderen zu zweifeln. Dieser Selbstzweifel sorgt dafür, dass wir jede Information durch den Filter einer unschlüssigen, engstirnigen, urteilenden, kritischen, angstgesteuerten geistigen Grundhaltung aufnehmen. Die Folge davon ist: Wir denken negativ. Das wiederum bewirkt, dass wir nur einen Bruchteil dessen, was wir sehen und hören, auch lernen und anwenden. So leisten wir nur einen kleinen Prozentsatz dessen, was wir leisten könnten.
Blanchards These ist, dass wir uns am besten mit einer positiven, offenen geistigen Grundhaltung entwickeln. Diese entfacht unsere Kreativität, unseren Einfallsreichtum und unsere Neugier, und das in einem von uns unerwarteten Ausmaß.
Vom "fehlenden Follow-Up" zu mehr "Struktur, Betreuung und Verantwortlichkeit"
Menschen fallen, nachdem sie etwas Neues gelernt haben, nur allzu oft wieder in ihre alten Gewohnheiten zurück. Deshalb brauchen sie ein Follow-Up-Konzept, um vom Wissen zum Tun zu kommen.
Es muss fest verabredete Treffen mit einem Berater oder einer unterstützenden Gruppe geben, die helfen die, Vorsätze und Absichten umzusetzen. Wichtig dabei ist die Beziehung der Menschen im Follow-Up, denn eine hilfreiche Unterstützung wird von der Beziehung zwischen den Menschen getragen. Wenn die Menschen, die sich miteinander treffen, eine tragfähige Beziehung haben, dann geben sie sich gegenseitig die Unterstützung, die sie benötigen.
Ein gutes Follow-Up Konzept beruht darauf, dass es Mentoren und Berater gibt, die Menschen dabei helfen, sich von Anfängern zu Meistern zu entwickeln.
Das nehmen Sie von der Lektüre mit
Blanchard und seine Co-Autoren beschreiben ein einfaches und nachvollziehbares Prinzip, um das eigene Lernen zu verbessern. Die Leser werden angeregt darüber nachzudenken, wie sie ihre eigene Lernfähigkeit verbessern können. Führungskräfte erfahren, wie sie ihre Mitarbeiter besser in deren Lernprozessen unterstützen. Die Verantwortlichen für Personalentwicklung und Weiterbildung erhalten Ideen, wie sie ihre Konzepte zur Qualifizierung von Mitarbeitern verbessern können.
Wer konkrete Tipps im Stil eines Ratgebers erwartet, wird enttäuscht. Die Umsetzung bleibt jedem Leser selbst überlassen.
Das Buch ist ein Impulsgeber und Denkanstoß, die eigenen Lerngewohnheiten zu überdenken und neue zu entwickeln. Nicht mehr und nicht weniger.
Der Stil
Blanchard erzählt in dem Buch, wie er mit verschiedenen Personen seine Kernfrage diskutiert und Stück für Stück zu den Grundaussagen des Buches kommt. Es ist keine wissenschaftliche Darstellung des Themas, sondern die Beschreibung von Erfahrungen unterschiedlicher Personen. Die wesentlichen Punkte werden hervorgehoben, so dass sie sofort ins Auge fallen und immer wieder nachgeschlagen werden können. Am Ende des Buches werden die Thesen nochmals kurz und zusammenhängend dargestellt.
Fazit:
Gut lesbare Lektüre mit inspirierenden Ideen zum Thema Lernen und Umsetzen.
(MWonline zur Verfügung gestellt von Dr. Tomas Bohinc)
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(Bohinc 08.06.2009) |
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