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  Buchbesprechung


Fish!
Ein ungewöhnliches Motivationsbuch

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Lundin,Stephen / Paul Harry / Christensen, John
(2001)
Ueberreuter, ISBN: 3706407566


Unsere Bewertung:   

Schlagworte:
Motivation, Selbstmanagement

Themenliste Literatur
Selbstmanagement   Nur wer sich selbst führen kann, der vermag auch andere zu führen. Alles zum Thema Selbstmanagement, Selbstcoaching, Zeitmanagement etc.
Themen MWonline Kolumne
Wie bringt man Fish! ins Unternehmen?   Play! lautet eine Botschaft, die wir auf dem Pike Place Fischmarkt in Seattle lernen können. Lässt sie sich in ein Unternehmen tragen? Lassen sich harte und wenig angenehme Arbeitsbereiche in Orte voller Lebensfreude verwandeln?

Fish! ist eine Geschichte, die im Pike Place Fischmarkt in Seattle beginnt. Fischverkäufer in einer Markthalle gilt nicht gerade als Traumberuf, es ist wohl eher ein Knochenjob. Trotzdem oder gerade deshalb hat das Team von Pike Place eine Philosophie entwickelt, in der Spaß an der Arbeit, das Ziel, anderen Freude zu bereiten, eine kreative, energiegeladene Arbeitsatmosphäre zu schaffen und nebenbei noch weltberühmt zu werden im Mittelpunkt stehen. Zentrale Erkenntnis: nicht die „Umstände“ entscheiden, ob die Arbeit Freude macht, sondern die eigene Einstellung, und die wählt jeder selbst, jeden Tag. Die Fish-Philosophy wurde so erfolgreich, dass aus Fischverkäufern Unternehmensberater wurden. Und der real existierende Pike Place Fischmarkt wurde tatsächlich weltberühmt, zu finden unter www.pikeplacefish.com und www.fishphilosophy.com. Ein Besuch lohnt sich - schon wegen der Fischrezepte.

Fish! ist nur mittelbar ein Buch über Pike Place. Es erzählt in einer eher anspruchslosen fiktiven Rahmengeschichte, wie eine Managerin mit einer fast unlösbaren beruflichen Aufgabe und traurigem privatem Hindergrund durch die Anwendung einiger grundlegender Erkenntnisse zum Thema „was motiviert Menschen“ ihren Job und ihr Privatleben in den Griff bekommt, happy end inklusive. Was sich hier inhaltlich findet, hat große Verwandtschaft zu Reinhard K. Sprenger, Das Prinzip Selbstverantwortung. Wenn Sprenger´s „Prinzip Selbstverantwortung“ das intellektuelle Betriebssystem zum Thema Motivation ist, dann ist „Fish“ das emotionale Anwenderprogramm. Die nachvollziehbare Rahmenhandlung führt den Leser durch die einzelnen Erkenntnisschritte (und stört nicht weiter). Wer einen kleinen Anstoß braucht, um zu begreifen, wie Menschen ihre Arbeitsbedingungen selbst verbessern können, für den ist Fish! ein freundlicher, amüsanter, aber auch sehr konsequenter Begleiter, mit dem man ein gutes Stück gehen kann. Es gibt Bücher mit höherem Anspruch und weniger intellektueller Erkenntnis. Das Buch macht einfach Spaß und beweist seine eigene Philosophie.

Inzwischen ist aus Fish! eine Marke geworden. Es gibt diverse Videos, Sie können auch in Deutschland Fish-Seminare und Open Space Konferenzen mit Fishphilosophy buchen, ein Fisch für jede Gelegenheit..... Nun ja, das riecht mir dann wieder eher nach Fischresteverwertung. Kommt darauf an, was man draus macht.

(MWonline freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von Charlotte Venema)

(venema 20.01.2002)

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lässt keine Wünsche offen 
ist interessant, könnte aber ausführlicher sein 
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wird dem Buch nicht gerecht 

 

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