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Kommunikation |
Alles, was uns hilft, das Miteinander Umgehen besser zu verstehen und besser miteinander umzugehen |
Wollen Sie fragen, um Ihre eigenen Vorstellungen zu bestätigen, um zu manipulieren – oder sind Sie wirklich offen für Neues? Ist Ihre Frage ein höflich eingekleideter Befehl oder darf Ihr Gegenüber tatsächlich nein antworten? Wollen Sie belehren oder sich mit dem anderen austauschen und damit das "Risiko" eingehen, eine andere Sichtweise der Realität akzeptieren zu müssen? Hören Sie der Antwort interessiert zu oder suchen Sie nur einen geschickten Einstieg zum Selber Erzählen? (Ein erfrischender Tipp des Autors für den letzten Fall: Schreiben Sie doch besser ein Tagebuch, damit gehen Sie dann Ihren Gesprächspartnern wenigstens nicht auf die Nerven.)
Aus diesen Fragen zum Fragen wird deutlich: Dem Autor geht es wirklich um Fragekompetenz, um die Einbindung in zwischenmenschliche Kommunikation, um die Abhängigkeit des Fragens/der Frage von Kontext und Persönlichkeit. Wer ein simples Kochbuch zu Fragearten und Fragetechnik erwartet, wird enttäuscht sein. Denn "per se ist kein Fragestil dem anderen überlegen". Wer Systematik und Substanz in sein Fragen bringen möchte, für den ist das Buch ein Muss. Wer seine "fragezentrierten Gesprächseinheiten" reflektieren und verbessern möchte, findet ausreichend Gelegenheit durch anschauliche Beispiele und praktische Übungen. Zusammenfassungen am Kapitelende und besondere Tipps bringen die jeweiligen Inhalte noch einmal auf den Punkt - praktisch, direkt und humorvoll. So fasst der Autor zum Zuhören zusammen: "Wenn Sie nicht zuhören wollen, brauchen Sie nicht fragen! Also Frage stellen – Mund zu – Ohren auf".
Ich wünsche dem Buch viele Leser. Es gibt nicht nur Führungskräften unzählige Anregungen und Hinweise, sondern jedem, der Gespräche führt. Eine Pflichtlektüre für alle die Berufe, in denen Fragen ein tragendes Element ist, wie beispielsweise bei Staatsanwälten oder Journalisten.
MWonline zur Verfügung gestellt von Dr. Christa Rüssmann-Stöhr, Vizepräsidentin des Verbandes zur Förderung der Wirtschaftspsychologie e.V.)
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(crs 21.06.2004) |
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