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| Themenliste Literatur |
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Führung |
Führungskräfte haben es nicht leicht, sie sitzen immer zwischen den Stühlen. Da ist guter Rat teuer - und in diesen Büchern zu finden. |
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Zielvereinbarungen |
In unserem Unternehmen sollen Zielvereinbarungen eingeführt werden. Worauf müssen wir dabei achten? |
"Über Mitarbeiterführung zu sprechen oder zu schreiben ist beinah so originell wie die Verachtung von Gartenzwergen". Das ist ein echter Sprenger-Satz, der vor meinem geistigen Auge den obligatorischen Gartenzwerg mit dem Messer im Rücken auf den Designer-Teppichen meiner ehemaligen Studienkollegen und Weggefährten auferstehen liess. Ebenso die vielen ethischen Diskussionen, die wir seinerzeit und neuerdings als geplagte mehr oder weniger gut dotierte ArbeitnehmerInnen führten. Dahinein platzte damals die erste Bücherbombe von Sprenger. Er sprach uns aus der Seele, das Buch "Das Prinzip Selbstverantwortung" war eine Offenbarung und der Weg aus der nöhlenden Opfer-und Vollkasko-Mentalität. Für Sprenger-Fans wurde es Zeit, dass der ehemalige Personalfachmann von 3M und populäre Unternehmensberater ein gewohnt provokantes Buch auf den Markt brachte. Für Neu-Einsteiger bietet Sprenger eine gute Gelegenheit, einen herausfordernden Blick auf eine Vielzahl interessanter Themen zu werfen, da dass Buch aus einzelnen Beiträgen besteht, die jeder für sich gelesen werden können. Hier eine Auwahl: Unternehmertum im Unternehmen, der Bonsai-Kapitalist, 360-Grad-Beurteilung, der Charme der Total-Überwachung, Coaching-oder wie man aus Unternehmen Kindergärten macht... Sprenger stellt selten Diagnosen, er bietet eine Haltung bzw. einen Blickwinkel an. Dieser ist konsequent wie in allen seinen Büchern und Artikeln subjektiv, das macht das Lesen der Bücher gleichzeitig informativ und unterhaltsam. Für Sprenger stehen bei allen inhaltlichen Betrachtungen Werte im Vordergrund. In seinen ersten Büchern waren es Selbstverantwortung und Eigenmotivation, in seinem neuen Buch läuft es darauf hinaus, dass sich Unternehmen für Kontrolle oder Vertrauen entscheiden müssen, wobei Sprenger fest überzeugt ist, dass zukunftstaugliche Unternehmen auf Vertrauen setzen müssen. Er zeigt brilliant auf, dass ohne Vertrauen der geforderte Unternehmer, der rundum anonym berurteilte Chef, der entmündigte, gecoachte Manager, dem man nicht zutraut, unangenehme Wahrheiten zu verkraften, Systemausgeburten sind, nicht Fisch nicht Fleisch. Wie immer gibt es keine Lösung, weil es die eben nie gibt, dafür eine Menge Denkanstösse, brilliante Analysen und völlig überraschende Blickwinkel auf sattsam bekannte Themen. (MWonline zur Verfügung gestellt von Jutta Menzen)
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(jme) |
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