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Innovationsmanagement |
Innovation hat u.a. auch etwas mit Kreativität zu tun, deshalb finden Sie hier Bücher rund um all das, was neu ist - und wie man Neues findet. |
Der Buchtitel ist hauptsächlich Verpackung! Treffender wäre: "Die Lewinsche Feldtheorie, angewendet auf das Thema Kreativität" - und etwa so akademisch ist auch das Buch. Bekannte Kreativitätsforscher wie John Kao und Csikszentmihalyi werden referiert, die Beatles oder die Comedian Harmonists dienen als Illustration des Themas, die Lewinsche Feldtheorie wird als Blaupause darüber gelegt. Wir erfahren, dass Teamgeist heute dringender notwendig ist denn je, weil er schon immer die Grundlage von Kreativität war. 95% der herausragenden Kreativen in den letzten 200 Jahren waren psychisch gestört, dennoch ist "Kreativität ein normales, alltägliches Phänomen", dass jeder erleben kann. Der Leser soll lernen, sich selbst Flow-Erlebnisse zu verschaffen mit Ratschlägen wie: "Beginnen Sie jeden Morgen mit einem konkreten Ziel, auf das Sie sich freuen können." Oder "Bestimmen Sie selbst über Ihre Zeiteinteilung." Dass solche Ratschläge hilflos sind, wird auch eingeräumt: "Allzu oft erleben wir Frustration statt Flow". Die Frage nach den Möglichkeiten, selbst ein kreatives Feld zu erzeugen, beantwortet Burow mit den bekannten Konzepten: Vision, Vielfalt, Dialog, Synergie etc. Dass er für die Reihenfolge, in die er diese Schlagworte bringt, das Copyright seines Instituts (ISI - Institut für Synergie und soziale Innovationen) beansprucht, irritiert die Leserin. Ist das die Kreativität, die gemeint ist? Es scheint, dass die Individualisierungsfalle hier zugeschnappt ist. Von sechs Seiten Literaturliste widmet Burow eine ganze Seite sich selbst, während er seine wissenschaftliche Hauptquelle, Kurt Lewin, mit keinem einzigen Titel würdigt. Für Examenskandidaten am Pädagogiklehrstuhl Burows sicherlich eine geeignete Lektüre. (MWonline freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Elisabeth C. Gründler)
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(ecg) |
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