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Training |
Bücher für Menschen, die Gruppen trainieren. Hier finden Sie Grundwissen, aber auch praktische Tipps zum Umgang mit Gruppen. |
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Drei Arten zuzuhören (fe) |
Wie sensibilisiert man für die offenen und verdeckten Aspekte, die in einer Äußerung enthalten sind? Eine Übung für die fortgeschrittene Phase in eonem Kommunikationsseminar. |
Auf dem reichlich vollen Markt für Trainingsbücher legt der managerSeminare Verlag einen echten Leckerbissen vor. Die vorliegende Methodensammlung wurde ursprünglich von einem Arbeitskreis des Trainer- und Berater Forum Düsseldorf e.V. mit dem Ziel des kollegialen Austausch 1999 im Eigenverlag veröffentlicht und ist nun noch einmal gründlich überarbeitet der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Man kann also davon ausgehen, dass die vorliegenden Methoden/Spiele/Übungen allesamt erprobt und kontinuierlich verbessert wurden.
Versammelt wurden etwa 150 Übungsbeschreibungen mit Angaben zu Zielen, Vorgehensweise, benötigten Medien, Zeitbedarf, Vorbereitungsaufwand, räumlichen Vorraussetzungen, Teilnehmerzahl und allen dazugehörigen Materialen (Rollenbeschreibungen, Kopiervorlagen für Arbeitsblätter usw.). Die Navigation durch das Buch ist einfach: In der Tradition von >Spielbar< (ebenfalls bei MWonline nachzulesen) bieten sich unterschiedliche indexgestützte Zugangshinweise über die thematischen Schwerpunkte/Seminarphasen (Auflockern, Aktivierung, Einstieg, Feedback, Führung, Kommunikation, Team, Evaluation, Transfer und Wahrnehmung), von den Autor/innen vorgeschlagene Lernanlässe (Zuhören trainieren, Mitarbeitergespräche führen, ...) oder schlicht in der dargebotenen alphabetischen Anordnung. Man bemerkt schon an den Inhaltsübersichten, dass viel Mühe und Liebe zum Detail in der Methodensammlung steckt; neben dem Inhaltsverzeichnis finden wir gleich eine Übersicht, die auf einen Blick Auskunft gibt, ob für eine bestimmte Methode Material benötigt wird, wie viele Teilnehmer sich eignen und wie viel Zeit zu veranschlagen ist.
Doch ach, die Bindung! Heißleim und dann perforiert, um die einzelnen Spiele herausnehmen zu können – wofür? Wo soll ich die rausgerissenen bzw. aufgrund der Perforation und dem Blättern inzwischen herausfallenden Seiten denn hintun, damit ich sie am besten verlieren kann und möglichst nie wieder sehe?
Ich gebe zu, Lose-Blatt Sammlungen haben sich ja, gerade was das Wiederauffinden betrifft, im Bereich der Ordnungsmaterialien geradezu profiliert. Abhilfe schaffen könnte da vielleicht eine kleine Mappe, die mit der Zeit wächst, etwa auf Dicke des ursprünglichen Buches und dann ganz am Ende nehme ich das inzwischen, weil als einziges nicht perforiert, einzeln an seiner leeren Bindung baumelnde Deckblatt und klebe es auf den Deckel meiner Mappe drauf. Fall gelöst!
Nein, im Ernst, hier schreibt ein Bücherliebhaber und ich fürchte mich davor, in naher Zukunft beim nächsten Umblättern eine kostbare Seite dieses inhaltlich starken und gut gelungenen Buches zu zerstören, nur weil der Verlag es gut mit mir und meiner evtl. schon bestehenden Methodensammlung meinte, denn das ist der Kerngedanke (- ein guter Gedanke!-): dass man die neu erworbenen Methoden aus diesem Buch in eigene Sammlungen integrieren kann. Toll ... aber dann bitte auch zu Ende denken. Die Wahrscheinlichkeit, dass meine schon vorhandene Sammlung mit Methoden, Tipps und Ideen das gleiche Format hat, die gleiche Aufmachung und Strukturierungslogik aufweist, ist irgendwie sehr gering.
Bei all der harschen Kritik an der Bindung darf allerdings das, worum es geht, nicht vernachlässigt werden: Wir haben eine sehr gute Sammlung an erprobten Methoden ohne schnödes Drumherum und voll mit Ideen, die es zu erwerben lohnt.
(MWonline zur Verfügung gestellt von Dr. Daniel Wrede, www.danielwre.de) |
(Daniel Wrede 20.04.2005) |
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