| Ein Leserbrief von Vera Reithmeier |
Sehr geehrter Herr Aulinger, sehr geehrter Herr Schmid,
ich finde es ermunternd, dass sie sich mit Kritik auseinandersetzen und reagieren. Danke dafür!
Die dargelegten Gründe machen klarer, warum ihr Beitrag so ist wie er ist. Ich kann dies jetzt nachvollziehen und hoffe, Sie begeistern uns mit weiteren Erkenntnissen.
Für mich ist spannend zu erfahren, ob Unternehmen aus Ihren Erkenntnissen nicht den Unkehrschluss ableiten, dass Empathie im Prinzip also eher überflüssig, wenn nicht gar schädlich ist.
Im schlimmsten Fall wird die gängige Praxis fortgesetzt, dass Führungskräfte überwiegend durch immer mehr Zahlendruck zu Erfüllungsmachinen werden und sich zu solchen machen lassen.
Wo sind die Führungskräfte, die für Führung = den Mitarbeitern zu Erfolg verhelfen, bezahlt werden?
Wenn Sie Unterstützung für eine Studie dieser Art brauchen, schreiben sie mir. Das täte mir gut.
(Ja es stimmt, manchmal finde ich die Unternehmenswelt, so wie sie ist, frustrierend und ich wundere mich manchmal sehr, dass ein ganzer Berufsstand (auch meiner) davon lebt, dass andere nicht lesen, was es zu lesen gibt, nicht tun, was schon hundertfach vorgelebt wurde, nicht fragen, was schon x-fach gefragt und beantwortet wurde)
Mit meist optimistischen Grüßen
Vera Reithmeier
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