myMWonline Beratung Seminare Marktplatz Redaktion
Sitemap
  Persönlichkeitstest in der Managementdiagnostik

 Themen im Fachforum  ::   Persönlichkeitstest in der Managementdiagnostik


Im Newsletter Nr. 579 hatten wir gefragt: Deutsche Unternehmen können sich nach wie vor mit dem Einsatz von Persönlichkeitsfragebögen nicht anfreunden. Zu manipulationsanfällig, sie lösen Angst aus, haben keine Aussagekraft und seien ohnehin überflüssig, lauten die Argumente. Alles nicht richtig und auch nicht falsch. Wäre mal interessant zu erfahren, wie unsere Leser darüber denken. Was ist Ihre Meinung zum Einsatz von Persönlichkeitstests in der Managementdiagnostik?

Antworten der Leser:

Lars Satow (29.10.2009): Da das Wissen über diese Tests und ihre Manipulierbarkeit nur wenig verbreitet ist, habe ich auf http://career-test.de eine Übersicht der wichtigsten Tests mit Beispielfragen und einer Bewertung zusammengestellt. Jobsuchende finden dort auch ein kostenloses Online-Testtraining, um sich auf solche Verfahren vorzubereiten - denn die werden oft viel zu unkritisch eingesetzt (auf Kosten der Bewerber).


KD Hüttel (24.9.2009): Ich wende seit ca. einem Jahr HarrisonAssessments an und habe damit nur beste Erfahrungen gemacht, sowohl für die Auswahl als auch zur Entwicklung.


Dirk Podbielski (23.9.2009): Nachdem ich gerad erfahren durfte, dass es zwei Sorten Fragebögen gibt, meine ich: Ja, warum nicht. Wenn es tatsächlich mit dem nötigen fachlichen Aufwand betrieben wird, um valide Ergebnisse zu erzielen. Und daran dürfte es in der Praxis meist scheitern.
Zwei Sorten: Die klassisch verbal/schriftlich aufgebauten Bögen. Die sind zeitsparend, praktisch, meist EDV-auswertbar, anerkannt, prima in Zahlen auswertbar; nur leider erfassen sie nur eine Hälfte, nämlich die bewusste. Die andere Hälfte kann (und wird) durch Geschichtenausdenken und -erzählen erfasst werden. Damit können offenbar auch die unbewussten Motive und Tendenzen recht ordentlich erkannt werden, und oft genug widersprechen sie den Ergebnissen des ersten Verfahrens. Leider ist diese zweite Sorte nur manuell und von qualifiziertem Personal auswertbar, weshalb man davon auch nur so selten hört.
Lesetipp "Wie der Bauch dem Gehirn beim Denken hilft", von Bas Kast.
 

Ihre E-Mail-Adresse:


Sicherheitscode: