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  Arbeiten im Biothythmus (jt)

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Es gibt Eulen und Lerchen - die einen sind erst abends so richtig fit, die anderen schon vor Sonnenaufgang. Könnten sie nicht auch genau dann arbeiten? Stellen wir uns mal vor, Sie würden im Vorstellungsgespräch gefragt, ob Sie eher ein Langschläfer oder ein Frühaufsteher (B- oder A-Typ) sind. Und stellen wir uns weiterhin vor, Sie würden ehrlich antworten (schließlich gilt das immer noch eher als Zeichen von Faulheit). Dann sagt der Personalleiter: Wunderbar, wir brauchen noch mehr Langschläfer, die erst gegen Mittag in die Firma kommen. Utopisch?

Vermutlich. Aber ist das so abwegig? In Unternehmen, in denen eine lange Ansprechzeit gewährleistet sein muss, könnte man sich den unterschiedlichen Biorhythmus der Menschen doch zunutze machen. Es gäbe einen Zeitraum, in dem sich die Anwesenheit überschneidet, in dem Besprechungen stattfinden. Da hat der Frühaufsteher seine kreative Phase schon hinter sich, der Langschläfer hingegen seine noch vor sich.
In Dänemark gibt es eine Gruppe, die sich für die Rechte der Lerchen und Eulen einsetzt. Bis heute mit wenig Erfolg.

(nach: Marike Frick: Wenn Dänen gähnen, Financial Times Deutschland vom 19.11.2009, S.32)
 
Publikationen zu diesem Thema:
Autor / Titel  Kurzbeschreibung  
Marike Frick
Wenn Dänen gähnen
Financial Times Deutschland (11/16-11/20, 2009)
Es gibt Menschen, die morgens fit sind, während andere erst am Nachmittag in Gang kommen. Warum diese Unterschiede nicht am Arbeitsplatz nutzen?
Julia Leendertse
Von Morgenmuffeln und Lerchen
Handelsblatt (08-17, 2007)
Spätaufsteher haben es schwer in unserer Gesellschaft. Ändert sich daran nun etwas? In Dänemark gibt es schon eine Interessensgemeinschaft...

 

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