| Dreiklang (jt) |
Die Zahl 3 spielt seit jeher eine wichtige Rolle beim Aufbau einer Argumentation. Bei der Vorbereitung einer Präsentation ist sie daher eine wesentliche Stütze zur Aufbereitung der Themen. Im Grunde ist es ganz einfach: Jede Feststellung, Behauptung, Hypothese etc. besteht immer aus drei Kernaussagen: Vorteil, Nachteil, Fazit - Früher - heute - morgen usw.
Für die Dreier-Gliederung gibt es drei "Grundpläne":
- Der Uhr-Plan: Fast immer passend, gut nachvollziehbar, z.B. Maßnahmen jetzt sofort, in drei Monaten, in einem halben Jahr.
- Der Globus-Plan: Gut für die bildhafte Vorstellung, z.B. während in Deutschland... ist es in Frankreich ... und in England...
- Der Dreieck-Plan: Eine Gliederung nach Aspekten, z.B. finanziell ... produktionsbezogen betrachtet ... vermarktungstechnisch gesehen...
Neben den drei Grundplänen kann man auch dynamisch vorgehen:
- "Zoom-in" und "Zoom-out"-Plan, der die Dreiteilung nach Perspektiven vornimmt: Für die Gesellschaft bedeutet das..., für unseren Bereich.... für den Einzelnen...
- Der Pendel-Plan, das klassische "einerseits, andererseits, am besten ist..."
- Der Nutzen-Plan, der drei mögliche Nutzenaspekte aufführt. Wenn wir diese Entscheidung treffen, hat dies den Vorteil A, B und C...
(aus
Gudrun Porath: Der schnelle Weg zu mehr Überzeugungskraft, wirtschaft + weiterbildung 1/2007, S. 50)
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Publikationen zu diesem Thema: |
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Autor / Titel |
Kurzbeschreibung |
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Gudrun Porath Der schnelle Weg zu mehr Überzeugungskraft wirtschaft + weiterbildung (Heft 01, 2007) |
Wie trainiert man im Seminar eine schlüssige Argumentation? Ein angeblich neues Verfahren mit vertrauten Inhalten... |
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