| Druck und Gegendruck (jt) |
Ein Klassiker - so einfach und vielleicht deshalb so eindrucksvoll. Vordergründig geht es darum, die Kräfte zu messen. Die Übung kann als Aktivierung nach einer Pause eingesetzt werden, aber eigentlich ist sie zu schade dafür. Denn in unterschiedlichen Kontexten kann man damit demonstrieren, wie Menschen auf Druck reagieren.
Die Teilnehmer werden aufgefordert, sich paarweise gegenüber zu stellen. Dabei sollten Partner in etwa die gleiche Größe und die gleiche "Gewichtsklasse" haben. Die Partner werden aufgefordert, sich etwa in einem halben Meter Abstand voneinander aufzustellen und die Handflächen auf Brusthöhe gegeneinander zu legen. Nun soll Partner A Partner B aus dem Gleichgewicht bringen.
Der Trainer kann das zunächst mit einem Teilnehmer demonstrieren und zeigen, dass man nicht nur durch Verstärkung des Druck, sondern auch durch Wegziehen der Hände den anderen aus dem Gleichgewicht bringen kann.
Sodann lässt er die Übung 90 Sekunden lang laufen, dann werden die Rollen gewechselt und Partner B ist an der Reihe.
Abgesehen von dem Spaß lässt sich mit der Übung zum Thema "Durchsetzung" zeigen, wie Menschen auf Druck reagieren - und wie man z.B. bei Konflikten oder Angriffen in Diskussionen auch reagieren könnte.
Eine Variante: Bei der Übung stehen die Teilnehmer auf einem Bein.
(aus:
Thomas Schmidt: Konfliktmanagement-Trainings erfolgreich leiten. managerSeminare 2009, S. 220-221))
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Bücher zu diesem Thema: |
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Autor / Titel Verlag (Jahr) |
Kurzbeschreibung |
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Schmidt, Thomas Konfliktmanagement-Trainings erfolgreich leiten managerSeminare (2009) |
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| Klingt interessant, werde ich umsetzen | 3 |
| Habe ich ausprobiert, hat sehr gut funktioniert | 2 |
| Klingt zwar interessant, aber ich sehe keine Möglichkeit, sie umzusetzen | 1 |