| Indirektes Feedback (jt) |
Es gibt immer wieder Gruppen, die sehr zurückhaltend in Sachen Feedback sind. Ohne ein angemessenes Feedback, z.B. nach einem Rollenspiel, einer Präsentation oder einer anderen Seminarübung, ist der Lerneffekt allerdings eher gering. Manchmal hilft es, den Feedback-Nehmer zu "verstecken".
Dazu setzt sich der Feedback-Nehmer hinter eine (Pinn-)Wand, aber so, dass der Trainer ihn beobachten kann, er aber für die Feedbackgeber nicht zu sehen ist. Dann wird die Gruppe aufgefordert, über den Protagonisten wertschätzend und konstruktiv zu diskutieren. Der Feedback-Nehmer hört sich an, wie die anderen über ihn sprechen. Der Trainer achtet auf die Körpersprache des Feedback-Nehmers und unterbricht die Übung, wenn er den Eindruck hat, dass es ihm nicht gut zu gehen scheint.
Wenn alles Wesentliche gesagt ist, kehrt der Feedback-Nehmer in die Gruppe zurück und berichtet über seine Erfahrungen, die er hinter der Wand gemacht hat.
(aus:
Eva Neumann / Sabine Heß: Anleitung für verschiedene Akte, managerSeminare 12/2006, S. 61)
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Publikationen zu diesem Thema: |
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Autor / Titel |
Kurzbeschreibung |
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Eva Neumann / Sabine Heß Anleitung für verschiedene Akte managerSeminare (Heft 12, 2006) |
Ad-hoc-Rollenspiele gelten als die hohe Kunst des Trainings. In ihnen werden Alltagsfragen der Teilnehmer aufgenommen und sofort in ein Rollenspiel umgesetzt. |
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