| Konfliktarten (jt) |
Bekanntlich gibt es verschiedene Arten von Konflikten. Zur Einordnung und Einstimmung der Teilnehmer eines Konfliktmanagement-Seminars bietet sich folgende einfache Systematik an:
Man unterscheidet drei Grundarten:
- Soziale Konflikte sind zwischenmenschliche Konflikte, die durch eine "Unvereinbarkeit im Denken, Fühlen, Wollen und Handeln von Menschen oder Gruppen gekennzeichnet" sind, wobei diese Unvereinbarkeit zumindest von einer Partei als Beeinträchtigung erlebt wird.
- Innere Konflikte - hier stehen innere Impulse miteinander im Konflikt.
- Strukturelle Konflikte: Hier liegt der Konflikt bereits im Aufbau und Ablauf einer Organisation bedingt.
Neben diesen drei Grundarten werden weitere Konflikte unterschieden:
- Verteilungskonflikte haben meist strukturelle Ursachen, hier geht es um die als ungerecht empfundene Verteilung von Ressourcen.
- Zielkonflikte, die ebenfalls meist strukturelle Ursachen haben.
- Beurteilungskonflike, hier sind sich die Parteien zwar über das Ziel einig, aber sind unterschiedlicher Auffassung darüber, wie dieses Ziel erreicht werden kann.
- Beziehungskonflikte entstehen durch persönliche Abneigungen - jemandem missfällt z.B. die Art und Weise des Auftretens der anderen Partei.
- Rollenkonflikte entstehen durch unterschiedliche Erwartungen an eine Person, die nicht miteinander vereinbar sind und die mit der Funktion, die wir bekleiden, zu tun haben.
(aus
Thomas Schmidt: Konfliktmanagement-Trainings erfolgreich leiten, managerSeminare 2009, S.63-68)
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Bücher zu diesem Thema: |
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Autor / Titel Verlag (Jahr) |
Kurzbeschreibung |
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Schmidt, Thomas Konfliktmanagement-Trainings erfolgreich leiten managerSeminare (2009) |
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