| Loslassen (jt) |
Der folgende Beitrag beruht auf dem
Transitionsmodell nach William Bridges. Es benennt drei wesentliche Phasen der Veränderung:
- Phase 1 ist das Loslassen des Alten, hier geht es um Abschied nehmen.
- Phase 2 ist eine Art Zwischenstatus, eine neutrale Zone, in der das Neue noch nicht begonnen, das Alte aber auch nicht mehr gültig ist.
- Phase 3 ist der Neubeginn, in dem die Menschen ihre neue Identität entdecken und sich im neuen Verhalten üben.
Gerade die erste Phase wird häufig vernachlässigt, hier die acht Schritte, die es zu beachten gilt:
- Identifizieren, wer durch das Neue etwas verliert (Identität, Freiheiten, Status, Routinen, persönliche Zukunft etc.)
- Herausfinden, was genau die Menschen verlieren, z.B. in einem Workshop.
- Wertschätzung ausdrücken, indem man das Positive und die Erfolge in der Vergangenheit hervorhebt.
- Kommunikationsmanagement - in vielen kleinen Gesprächen und zu allen Gelegenheiten wird die Notwendigkeit der Veränderung betont und der Zielzustand klar beschrieben.
- Klare Schnitte setzen, indem das, was zu Ende ist, auch nicht mehr zugelassen wird und keine Ausreden mehr akzeptiert werden.
- Verluste kompensieren, z.B. dem Mitarbeiter, der seine fixen Arbeitszeiten verliert, zu einer Kinderbetreuung verhelfen.
- Symbolmanagement betreiben, d.h. den Menschen ermöglichen, ein Stück aus der Vergangenheit mitzunehmen (Foto, der alte Schreibtisch etc.)
- Das Ende feiern - ein Abschiedsfest, ein "Garagenverkauf" der alten Einrichtung...
(aus:
Peter Tavolato: Voraussetzung: Loslassen, Organisationsentwicklung 2/2007, S. 43/44)
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| Bewertung | Anzahl |
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